Kinderglück – Der Familienblog

Haben wir schon wieder Mond?

Schlaflos durch den Mond

Ich schätze kaum ein Thema ist so brisant in den ersten Monaten mit einem Baby als das Thema „Schlaf“. Zumindest wenn man Eltern fragt, die ein Baby haben, welches nicht selig schlummert in der Nacht. Elias ist nun schon ein Kleinkind…das Thema Schlaf begleitet uns aber stetig 🙂

Elias ist von Anfang an sehr nähe bedürftig, vor allem nachts und kein guter Schläfer. Unser kleiner Mann schlief von Geburt an in unserem Schlafzimmer. Je nach Phase im Beistellbett oder ganz nah in Mamas Arm und Bett. Was auch völlig in Ordnung ist.

Nun ist Elias etwas über 1 Jahr…. er braucht das Gefühl von Nähe, die Mama in Reichweite und so steht sein Kinderbett direkt an meiner Seite des Ehebettes. Wenn ihm das Sicherheit gibt um ruhig Schlafen zu können ist das für uns vollkommen in Ordnung. Ich bin der Überzeugung das jedes Kind anders ist und seine eigenen Bedürfnisse hat. Mir ist es wichtig auf Elias` Bedürfnisse einzugehen. Aber ich bin auch müde, manchmal sogar sehr. Über ein Jahr kaum eine Nacht mit 4 Stunden Schlaf am Stück zehrt an meinen Kräften. Und das darf man als Mama auch mal sagen, oder?

„Du musst das Kind ausquartieren“, „er kann nicht schlafen weil du ihn nachts störst“, „lass ihn doch mal schreien“… viele gut gemeinten Ratschläge von nahestehenden und weniger nahestehenden Menschen. Es ist okay, hindert mich aber nicht daran auf meine Instinkte zu hören und auf die Bedürfnisse meines Kindes zu achten. Und so darf er so lange in unserem Zimmer schlafen wie er es braucht. Selbstverständlich habe ich sein Bett nach anstrengenden Nächten schon mehrfach in sein Zimmer geschoben um es zu testen. Aber spätestens nach 3 Nächten und etlichen Malen aufstehen in der Nacht und Händchen halten durch die Gitterstäbe stand das Bett wieder bei uns 🙂

Er spürt wenn ich nicht da bin und das lässt ihr einfach nicht zur Ruhe kommen. In Mamas Arm findet er manche Nächte recht schnell in den Schlaf. Aber ihr kennt das sicher, mit knapp 14 Monaten hat der Kerl eine gewisse Größe und ich das Gefühl irgendwas liegt immer in meinem Gesicht: Hand, Fuß, mal ein Arm, mal ein Po 🙂

Und dann gibt es da diese speziellen Nächte…. von Unruhe geplagt wälzt sich der kleine Schatz in seinem/meinem Bett hin und her. Wacht immer wieder auf und ich kann förmlich spüren wie er nicht zur Ruhe findet. Auch wenn ich ihn zu mir ins Bett hole gibt es diese bestimmten Nächte, da ist er so aufgewühlt und aufgedreht. Manchmal hilft singen, manchmal hilft es sich in sein Zimmer zurück zu ziehen und ihn so lange im Arm zu wiegen bis der Schlaf in überrollt. Stundenlanges auf und ab Gehen sind in diesen Nächten keine Seltenheit.

Aber meist  hilft in diesen Nächten nur aussitzen. Ich bin oftmals auch hilflos. Elias singt und macht quatsch mitten in der Nacht, dann schläft er ein um kurz drauf wieder aufzuschrecken. Mal motzend, mal quälend und mal bestens gelaunt. Was mag das sein? Diese Nächte sind nicht nur anstrengend sondern auch extrem kurz. Denn ausgeschlafen hat Elias nach solchen Nächten spätestens um 4:00 Uhr, allerhöchstens schafft er es bis 4:30 Uhr 🙁  Ihr könnt euch seine Laune nach 2 bis 3 solcher Nächte vorstellen.

Im Gespräch mit anderen Mamas fiel mal die Aussage „ja haben wir denn schon wieder Mond?“

Und so kam ich auf dieses Thema. Vor Elias Geburt war ich ein wirklich guter Schläfer. Kaum den Kopf auf dem Kissen – zack war ich im Land der Träume 🙂 Ich kannte Schlafprobleme schlichtweg nicht. So war das Thema Mondfühligkeit für mich auch völlig fremd. Was hat es damit auf sich? Ein Blick ins Internet verrät alles und nichts. Die Meinungen gehen hier so weit auseinander. Was soll man da glauben? Oben beschriebene Szenarien spielen sich an 2 bis 3 aufeinander folgenden Nächten ab. Und ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass dieses Phänomen sich sowohl vor Vollmond als auch vor Neumond abspielt. Das bedeutet alle 2 Wochen kämpft Elias und auch wir Eltern mit solchen schlaflosen Nächten. Und JA das ist echt anstrengend. Ich schaue absichtlich nicht vorher in den Kalender um mich nicht verrückt zu machen. Doch nach über 1 Jahr weiss ich bei Elias` erstem Aufschrecken welche Mondphase wir gerade haben.

Kennt ihr das? Haben eure Zwerge auch anstrengende Mondnächte? Oder zählt ihr zu den Glücklichen, deren Kinder davon verschont sind?

Was hilft in solchen Nächten? Er tut mir dann so Leid wenn er aufgewühlt ist und nicht zur Ruhe kommt. Ja und auch ich als Mama bin an einem Punkt an dem ich mir nichts sehnlicher wünsche als einfach mal wieder in einer erholsame Tiefschlafphase gleiten zu dürfen.

Irgendwelche Tipps gegen Mond und für entspannte Nächte für Mama und Kind 🙂

 

Kinderglück mit Freunden teilen...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Kommentare (2)

  1. Moni

    Eigentlich hilft nur Zeit. Bei uns wurde es schlagartig besser, als unser Großer 18 Monate alt war. Vorher ist er alle 3-4 Stunden aufgewacht. Manchmal mehr, manchmal weniger.
    Bis heute komme ich selten in eine Tiefschlafphase. Ich war damals eine Bauch- und Langschläferin. 😉 Der Große ist jetzt 4. Wenn ich mal die Möglichkeit zum Ausschlafen habe, weckt mich die innere Uhr. Vielleicht wird es besser.
    Ich wünsche Dir, dass Du bald schon wieder richtig ausschlafen kannst.

    Antworten
    1. Natascha (Beitrag Autor)

      Danke liebe Moni. Ich habe schon befürchtet das da nur die Zeit helfen kann, bin nur leider nicht die Geduldigste 😉
      Aber hilft ja alles nichts… irgendwann sind sie groß und man wünscht sich sie kämen nachts zum Kuscheln

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.