Kinderglück – Der Familienblog

Batterien im Spielzeug …

… Wertvolle Tipps für ein sicheres Spielerlebnis

 

Christoph_MoosbruggerHeute habe ich einen interessanten Gastbeitrag zum Thema sicheres Spielzeug von Christoph Moosbrugger. Christoph betreibt mit viel Engament und großer Erfahrung, im Berreich Elektronik, den Onlineshop https://www.cmoosbrugger.at, welcher mittlerweile auch als gute Informationsquelle zum Thema Batterien und Akkus dient.

Wenn es um das Spielzeug für die Kleinen geht, gibt es für Eltern eigentlich keine Kompromisse. Die Qualität entscheidet, um dem Kind ein sicheres und unbedenkliches Spielerlebnis zu bescheren. Unsicher sind sich viele Mamas und Papas dennoch – insbesondere, wenn es um elektrisches Spielzeug geht, die auf Batterien angewiesen sind. Welche Gefahren bestehen für Kinder tatsächlich und auf welche Kriterien solltet ihr als Eltern achten? All das erfährt ihr in diesem Artikel.

Qualität ist wichtig – vor allem bei Spielzeug

Der Spielzeugmarkt bietet mittlerweile eine Menge innovativer Möglichkeiten, Kinder jeden Alters aktiv zu beschäftigen. Eltern freuen sich natürlich über die große Auswahl und sicherlich auch über die recht unterschiedlichen Preiskategorien.
Dennoch: Besonders bei Billig-Spielzeug, das beispielsweise aus dem asiatischen Raum zu uns kommt, solltet ihr grundsätzlich vorsichtig sein. Spielwaren dieser Art entsprechen oft nicht den Sicherheits- und Qualitätsstandards, die von Herstellern aus Deutschland oder Europa geboten werden. Letztendlich erhaltet ihr also im schlimmsten Fall Spielwaren, die aufgrund der mangelhaften Produktion mit ihren geringen Kosten punkten, dafür aber gesundheitliche Gefahren für eure Kinder bergen.

Diese Gefahren sind natürlich bei Kleinkindern besonders groß, die in den ersten Lebensjahren alles greifen, fühlen und schmecken wollen, weshalb die Spielsachen auch gerne mal im Mund landen. Umso wichtiger ist in dem Fall eine überzeugende Qualität sowie der Verzicht auf gefährliche Substanzen, die im Produktionsverfahren womöglich zum Einsatz gekommen sind.

5 Dinge, die sicheres Spielzeug ausmachen

Nur am Preis allein lässt sich allerdings oft nicht feststellen, ob ein Spielzeug wirklich hält, was es verspricht. Folgende Punkte sollten daher ebenfalls erfüllt werden, damit ihr eurer Kind mit einem sicheren Gefühl beschäftigen könnt:

  • Weichmacher in Spielsachen oder Textilien sind ein Indiz dafür, dass ein gesundheitliches Risiko für euer Kind besteht. Verzichtet daher auf solche Produkte.
  • Überprüft die Spielzeuge hinsichtlich scharfer Kanten, an denen sich euer Kind verletzen könnte.
  • Sind Lacke enthalten, so sollten diese ausschließlich auf Wasser basieren. Dieser Punkt ist insbesondere bei Holzspielzeug, wie elektrische Holzeisenbahnen zu beachten, denn auch die Qualität bei Holzspielzeug variiert je nach verwendeten Materialien.
  • Spielzeug mit speichelfesten Eigenschaften sind besonders bei Kleinkindern sehr wichtig.
  • Überprüft bei elektrischen Spielzeugen das Batteriefach. Dieses sollte fest verschlossen sein und sich am besten nur mit Werkzeug öffnen lassen.

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Qualitätssiegel, die bei der Auswahl helfen

Neben den oben genannten fünf Punkten helfen euch außerdem offizielle Qualitätssiegel weiter, die die Wertigkeit des Spielzeugs sozusagen „absegnen“:

Der Blaue Engel
Die Vergabe erfolgt durch das Bundesumweltministerium und bestätigt eine hochwertige Produktion unter strengsten ökologischen und sozialen Standards – auch hinsichtlich des Schadstoffgehalts und den Arbeitsbedingungen in der Herstellerfabrik.

VDE-Zeichen
Besonders wichtig bei elektrischen Spielwaren, da dieses Siegel die Sicherheit der elektronischen Bauteile bestätigt.

GS-Siegel
Sozusagen das Sicherheitssiegel Nummer 1. Es wird vom TÜV-Nord und anderen unabhängigen Organisationen vergeben und garantiert einen absolut sicheren Umgang.

Eher ungeeignet: CE-Zeichen
Vorsicht ist allerdings beim CE-Zeichen geboten. Diese Kennung kann jeder Hersteller beliebig auf seinen Produkten anbringen. Ob diese sicher oder kindgerecht sind, wird von keiner offiziellen Stelle überprüft.

Was eine gute Batterie auszeichnen sollte

Kommen bei einem Spielzeug Batterien (wortwörtlich) ins Spiel, so ist eure volle Aufmerksamkeit gefragt. Denn qualitativ hochwertige Energieträger versprechen nicht nur eine längere Spielzeit, sondern gleichzeitig auch mehr Sicherheit für euer Kind.
Dabei überzeugen preislich vor allem die im Discounter erhältlichen No-Name Batterien, die eine identische Leistung wie die namhaften Marken versprechen. Lasst euch in dem Fall aber nicht von den geringen Anschaffungskosten blenden. Qualität zahlt sich nach wie vor aus – und zwar nicht nur hinsichtlich der Lebensdauer, sondern auch, wenn es um die Risiken geht.
Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass renommierte Hersteller mehr Wert auf ein hochwertiges Produktionsverfahren legen. Das geht dann natürlich auch mit einer gesteigerten Leistung und einer  längeren Laufzeit der Spielsachen einher. Zudem ist die Gefahr eines Auslaufens bei Markenprodukten ausgeschlossen.

Konzentriert man sich auf die Leistung oder Kompatibilität, gibt es noch weitere Aspekte, die ihr beim Batteriekauf beachten solltet.
Kapazität: Die Kapazität einer Batterie gibt Aufschluss über die Zeitspanne, in der die Energiezelle „Power“ liefert. Strebt ihr also einen besonders langen Spielbetrieb an, so rentiert sich eine kompatible Batterie mit hoher Kapazität.
Bauform: Spielzeug wird in der Regel mit sogenannten Knopfzellen oder auch zylinderförmigen Batterien versehen. Vor dem Kauf müsst ihr natürlich überprüfen, welcher Batterietyp überhaupt benötigt wird.
Voltzahl: In der Regel setzen viele Spielzeugmodelle auf eine einheitliche Spannungsweite von 1,5 Volt. Daher gibt es hinsichtlich der Voltzahl eigentlich auch nicht viel zu beachten.

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Elektrisches Spielzeug: Akku oder Batterie?

Energieträger unterscheiden sich noch in einem weiteren Punkt. Es gibt Batterien, die nach dem Ende der Laufzeit entsorgt werden und Akkus, die neu geladen werden können. Nun fragt ihr euch sicherlich, welche Alternative für Spielzeug die beste Option ist.
Eine Frage, die sich so leicht nicht wirklich beantworten lässt, denn beide Batterietypen warten mit ihren ganz individuellen Vor- und Nachteilen auf.

Batterien:
•    Positiv: Sie sind vergleichsweise günstiger als Akkus und warten mit einer längeren Laufzeit auf.
•    Negativ: Sie müssen ordnungsgemäß entsorgt werden und sorgen durch ihren einmaligen Gebrauch für ein gesteigertes Abfallvorkommen.

Akkus:
•    Vorteile: Umweltbewusste Alternative, die sich beliebig oft mit einem entsprechenden Ladegerät aufladen lässt. Das spart Folgekosten und ist umweltschonend.
•    Negativ: Akkus sind etwas kostspieliger als Batterien und warten mit einer geringeren Leistung auf. Sie müssen also öfter ausgetauscht beziehungsweise aufgeladen werden als konventionelle Batterien. Daher sollte ein Ersatz-Akku für das Spielzeug jederzeit griffbereit sein.
Sicherheit bei Spielzeug ist eines der wichtigsten Kernthemen, mit denen sich Eltern auseinandersetzen müssen. Erst recht, wenn elektrische Spielwaren inklusive Batterien an die Kinder weitergegeben werden. Allerdings ist es grundsätzlich nicht schwer, Risiken für das Kind weitestgehend auszuschließen. Im Idealfall achtet ihr auf eine hohe Qualität – sowohl bei den Energieträgern als auch beim Spielzeug selbst.

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Kommentar (1)

  1. Petra

    Super Beitrag! Sehr informativ… ich hab mir da auch schon oft Gedanken drüber gemacht!

    Antworten

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